Zeremonienmeisterin

Die schlimmsten Momente auf Hochzeiten sind nicht die, die schief gehen.

Sondern die, die das Brautpaar verpasst.

Genau dafür bin ich da. 

Damit ihr jeden dieser Momente erleben könnt.

Die meisten Paare merken erst am Hochzeitstag, wie viel gleichzeitig passiert

Die Trauung ist vorbei.

 

Eigentlich beginnt jetzt genau  der Teil, auf den ihr euch die ganze Zeit gefreut habt.

 

Ihr wollt eure Gäste sehen.

Umarmungen zulassen.

Glückwünsche entgegennehmen.

Kurz einfach stehen bleiben und realisieren: 

 

 “Wir haben gerade geheiratet.”

 

Vielleicht nimmt euch eure Trauzeugin in den Arm.

Vielleicht weint eure Mutter.

Vielleicht wollt ihr einfach nur kurz diesen Moment zu zweit festhalten.

 

Aber genau dann beginnt im Hintergrund bereits der nächste Ablauf.

Der Fotograf braucht Familienmitglieder für Gruppenbilder.

Die ersten Gäste fragen, wie es jetzt weitergeht.

Ob sie schon zur Location fahren sollen. Wo sie hinmüssen. Wann es Essen gibt.

 

Andere stehen orientierungslos herum, weil niemand den Übergang steuert.

Und während ihr eigentlich gerade emotional  im Moment sein solltet, seid ihr plötzlich wieder Ansprechpartner.

 

Dann die nächsten Fotos.

Dann Fahrt zur Location.

Dann Ankunft.

 

Eigentlich sollte jetzt Ruhe reinkommen.

 

Sektempfang.

 Gespräche.

 Ankommen.

 

Doch gleichzeitig möchte das Catering wissen, wann eröffnet wird.

Die Location fragt nach dem Timing für den Saaleinlass.

 Der DJ möchte wissen, wann die Reden starten.

Jemand sagt spontan, dass er noch einen Programmpunkt vorbereitet hat.

Eine Person fehlt plötzlich für die Rede.

Etwas verschiebt sich.

Und sofort hängt der nächste Ablauf daran.

 

Nichts davon wirkt wirklich schlimm.

Aber genau diese vielen kleinen Situationen sorgen dafür, dass Brautpaare ihren eigenen Hochzeitstag oft nur halb erleben.

Und genau deshalb funktioniert es auch nicht, diese Verantwortung einfach an eure Trauzeugin, eure Mutter oder eure beste Freundin abzugeben.

 

Denn auch sie sollen diesen Tag erleben.

 

Und nicht den ganzen Abend damit verbringen, Fragen zu beantworten, Abläufe zu koordinieren und ständig mitzudenken, damit alles funktioniert.

 

Denn die Person, die an diesem Tag alles zusammenhält, bekommt von der Hochzeit selbst meist am wenigsten mit. 

Die Meisten merken erst nach der Hochzeit, welche Momente sie eigentlich verpasst haben

Ein Brautpaar hat nach der Hochzeit, die ich geplant aber nicht begleitet hatte, einmal zu mir gesagt:


„Die Rede meines Papas war angeblich einer der emotionalsten Momente des Tages. Alle sprechen bis heute darüber.

Und ich weiß ehrlich gesagt kaum noch, was er gesagt hat.“

 

Nicht, weil sie ihm nicht zuhören wollte.

Sondern weil sie gedanklich die ganze Zeit woanders war.

 

Kurz davor hatte sich der Ablauf verschoben.

Das Catering brauchte eine spontane Entscheidung.

Zwischendurch kamen ständig fragen, wie es weitergeht.

Und obwohl die Hochzeit wunderschön war, war die Braut innerlich die ganze Zeit im Hintergrund beschäftigt.

 

Später hat sie zu mir gesagt:

„Im Nachhinein ist das eigentlich das schlimmste für mich. Dass ich bei manchen Momenten körperlich da war, aber emotional überhaupt nicht.“

 

Und genau deshalb gibt es die Zeremonienmeisterin.

Damit ihr euch noch Jahre später an die Momente eurer Hochzeit erinnert.

So fühlt sich der Hochzeitstag mit einer Zeremonienmeisterin an

Was Zeremonienmeisterin konkret bedeutet

Version 1

Version 2

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